St. Anna Gymnasium
Die uns zu Beginn seitens der Schulleitung vorgetragene Wunschliste war vielfältig: "Größerer Empfang mit mehr Tageslicht, zentrale Orientierung - und Informationsflächen, Anbindung von Eingangsebene und Schulhof, zusätzliche Aufenthaltsflächen für Freistunden und eine Kantine, Rückzugsbereiche für die Lehrer, Räume für Besucher und Einzelgespräche...." Sind dies angesichts des elementaren Sanierungsstaus an vielen maroden Schulen Forderung nach mehr Luxus? Diese Frage wird uns mit der Erläuterung zu den elementaren Anliegen des Nutzers eindeutig verneint: "Wir benötigen Raum für ein Miteinander, vor, zwischen und nach dem Unterricht!" Der Schultag ist hier schon lange mehr als Addition von Unterrichtseinheiten. Inhaltlich hat er sich damit maßgebend aus der starren baulichen Struktur heraus entwickelt. Unsere besondere Aufgabe war es nun, die starren, verschlossenen Strukturen des Bestandes der Lebensweisen in der St. Anna Schule anzupassen. Zusätzliche Gebäude für die neuen Ausführungsbereiche konnten dazu nicht zur Verfügung gestellt werden. So wurde in der Eingangsebene 02 und der Schulhofebene 01 gemeinsam mit dem Bauherrn und der Schulleitung grundlegend "aufgeräumt".