Die zweigeschossige orange Wandscheibe zieht sich wie ein Rückgrat durch die neue Raumstruktur der Eingangsebene 02 und der Schulhofebene 01. Aus ihr entfalten sich unterschiedlich hohe Elemnte, die als Sitz, Liege oder Tisch in den Pausen und Freistunden genutzt werden. Aus den "frei geschälten" Bereichen leuchtet die Wand in den Raum und schluckt den Schall.  

Die Mensa ist ebenfalls Teil der offenen Raumlandschaft. Die allgemein verwendeten Oberflächenmaterialien und Gestaltungselemente werden in diesem Bereich konsequent fortgeführt. Der Mensatresen entspricht der Struktur der übrigen Einbaumöbel. So entsteht kein monofunktionaler Sonderraum, sondern ein vielfältig nutzbarer Aufenthalts- und Pausenbereich, in dem auch gemeinsam gespeist werden kann. Aus organisatorischen Gründen muss auch eine Abgeschlossenheit der einzelnen Funktionsbereiche herstellbar sein. So werden in die Raumlandschaft transparente, bzw. transluzente Scheiben und Winkel eingestellt. Über deren verschiebbare Anteile werden Räume komplett abgetrennt oder in geöffnetem Zustand Zonen in einem fortlaufenden Großraum umgewandelt.

Grundsätzlich bleiben in beiden Fällen jedoch der großzügige Raumeindruck und die optimierte Tageslichtautonomie erhalten. Die Schaffung von Großräumen, Transparenz und sichtachsen geht nicht - und darf auch nicht zu Lasten der Funktionalität gehen.