Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Reduzierung zur Heizwärmebedarfs gelegt. Hier stellt das Bauvorhaben ein absolutes Novum dar. Mit der Sanierung der Anlage zu einem "Passivhaus" wird erstmalig in einem Umbau dieser Größenordnung bewiesen, dass dieser Standard schon lange nicht mehr ein Hobby exzentrischer "Öko-Freaks", sondern einen realisierbaren Status für den Wohnungsbau darstellt. Nicht ohne Grund wurde auf der 6. Passivhaus-Tagung in Basel ein eigener Themenblock "Sanierung im Passivhaus- Standard" eingeführt, in dem auch dieses Bauvorhaben als Pilotprojekt vorgestellt wurde. Mit dem Umbau dieser Wohnanlage zu einem "Passivhaus" konnte der Heizwärmebedarf auf ca.10 % des Bestandsbedarfs reduziert werden. Die Einsparungen bzgl. des CO2-Ausstoßes liegen bei einer Größenordnung, die für die Beheizung von 150 Einfamilienhäusern notwendig wird.

Auszeichnungen:
- Deutscher Holzbaupreis 2005 - Preisträger
- Architekturpreis Zukunft Wohnen 2004 - 1. Preis
- Deutscher Bauherrenpreis 2001/2002 - Preisträger
- Auszeichnung guter Bauten 2000 - Preisträger

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