Bestgebotsverfahren Brantropstraße Bochum
Der Entwurf schließt eine bestehende Brachfläche mit - zum angrenzenden Bestand - abgestuften vermittelnden Baukörpern. Auf der östlichen Seite der Brantropstraße werden die Bestandsgebäude in der existierenden Bebauungsflucht ergänzt und so der Straßenraum mit der vorherrschenden städtebaulichen Körnung gefasst. Im rückwärtigen Grundstücksteil wird die bestehende Topografie für die Erschließung und Freiraum-Zonierung genutzt. Die fußläufige Erschließung erfolgt im Süden über eine kleine Treppe und im Norden über einen ebenen Zugang. Auf dem Grundstück entsteht so ein lebendiges Quartier mit einem kleinen langgezogenen Quartiersplatz und bespielbaren Straßen und Gassen. Die Zonierung ermöglicht ein qualitätsvolles Wohnen mit privaten Gärten, Terrassen und gemeinschaftlichen Außenräumen.

Ökologische und energetische Aspekte sind gemäß den Grundsätzen des nachhaltigen Bauens mit Synergien zur Wohnqualität in den Entwurf integriert. Das ökologische Konzept wird maßgeblich durch die Verwendung von Bauweisen mit kleinen „ökologischen Rucksäcken“ und Maßnahmen in der Freiraumplanung geprägt. Das energetische Konzept kombiniert Wärmeschutz mit passiven Solarmaßnahmen und einem bivalenten Energieverbund. Die kompakte Bauweise mit hochwärmegedämmten Fassaden führt zunächst zu einer maßgeblichen Reduzierung des Wärmebedarfs. Die Ausrichtung der Wohneinheiten nach Süden, bzw. in Ost-West-Richtung, ermöglichen passive Solargewinne und eine sehr gute Tageslichtautonomie, welche sich ebenfalls optimierend auf die Energiebilanz auswirken.

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