Städtebauliches Qualifizierungsverfahren ehem. Güterbahnhof Wuppertal-Heubruch
Das dem reinen Wohnen gewidmete , innerstädtisch gut angebundene Planungsgebiet, der ehemalige Güterbahnhof Wuppertal-Heubruch, liegt entlang eines Teilstücks der ehemaligen Bahnstrecke der Rheinischen Eisenbahngesellschaft. Diese wurde von 2008 bis 2014 in die „Nordbahntrasse“, eine aktivierte Freizeitstrecke als Geh-, Rad- und Skaterweg umgebaut. Die Trasse bildet heute das Rückgrat des Planungsareals. Ein geplanter zentraler Anger schafft nördlich der Trasse einen neuen Mittelpunkt für das Quartier an historisch bedeutender Stelle. Anfang und Ende des Quartiers entlang der Trasse werden durch die denkmalgeschützten Stellwerke gebildet. Diese sollten öffentliche Nutzungen erhalten. Das Bebauungskonzept basiert auf einem Baukastensystem, das nutzerbedarfsbezogen unterschiedliche Wohnkonzepte ermöglicht. Die Kopfgebäude der einzelnen Wohnriegel sind grundsätzlich mit Geschosswohnungen organisiert.  Im Riegel sind drei Organisationen möglich, welche kombiniert werden können:
- Geschosswohnungsbau, ggf. höhengestaffelt zur Schaffung von Dachterrassen
- Dreigeschossige, urbane Einfamilienhaustypen mit optionaler Teilbarkeit
- Gestapelte Maisonette Wohnungen, je zwei Geschosse, die untere Einheit mit privatem Garten, die obere Einheit mit Dachterrasse