Ressourceneffizienz

Internationales Quartier Hannover

 
 

Das Studentenwerk Hannover plant den Neubau eines Wohngebäudes mit fünf Vollgeschossen. Der effizienten Typologie der bestehenden Wohntürme Rechnung tragend, wird die Gebäudeform des Bestandes im Grundriss des zentralen Ersatzneubaus aufgenommen und neu interpretiert.


Auf den Grundstücken des Studentenwerks Hannover an der Dorotheenstraße 5-7 stehen derzeit drei 11- bis 13-geschossige Hochhäuser für studentisches Wohnen sowie ein zentral liegendes zweigeschossiges Gemeinschaftsgebäude. Dieses ist aufgrund seines maroden Zustands jedoch abzubrechen. Als Ersatz für das abgängige, sogenannte Karmarschhaus wird ein fünfgeschossiger Neubau mit 68 Einzelapartments für Studierende und Sondernutzungen, unter anderem einer Versammlungsstätte, im Erdgeschoss geplant. Das Grundstück ist, da es sich um einen Ersatzneubau handelt, voll erschlossen, einschließlich Fernwärmeanschluss.

Zwei viergeschossige Riegel in Nord-Südausrichtung werden zueinander versetzt und als monolithischer Körper über eine transparente, rechteckige Erdgeschosszone vom Gelände abgesetzt. Die Obergeschosse kragen über das Erdgeschoss hinaus. Die gemeinschaftliche Erdgeschoss- und die private Obergeschossnutzung wird somit äußerlich ablesbar. In den oberen vier Geschossen wird studentisches Wohnen mit insgesamt 68 Einzelapartments von ca. 20 qm Größe vorgesehen. Das Erdgeschoss wird zwei zusammenschaltbare Gemeinschaftsräume erhalten, die über den zentralen Eingangsbereich und den vorgeschalteten Vorraum erschlossen werden. Zusammengeschaltet entsteht eine ca. 177 qm große Versammlungsstätte. Für die Wohnheimleitung ist ein Büroraum mit angrenzendem Wartebereich vorgesehen. Des Weiteren gibt es einen Raum für die Hausselbstverwaltung sowie einen Lernraum für die Studierenden. Das Gebäude ist ca. zur Hälfte unterkellert. Der Eingangsbereich wird durch ein großes Vordach betont.

 
 

Projekt

Internationales Quartier, Hannover

 
 

Themenbereich

Wohnen & Leben

 
 

Bauherr

Studentenwerk Hannover

 
 
 

KfW

Effizienzhaus 40.

 
 
 

Die Fassade ist im Erdgeschoss als Glasfassade in Pfosten-Riegel-Konstruktion geplant. Die Außenwände der Obergeschosse aus Holztafelelementen werden mit einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade aus farbig eloxierten Metallblechen bekleidet. Die Planung sieht eine gleichmäßige Ordnung von großen quadratischen Fenstern vor, welche jeweils eine kontrastierende Rahmung durch eine asymmetrische Fensterzarge erhalten. Die großen, zweiflügeligen Fenster werden mit abgesenkter Brüstung als Sitzbank ausgeführt. Die Absturzsicherung erfolgt über einen zusätzlichen, horizontalen Stab vor dem Fenster.

 
 

Verwandte Bereiche

Vorfertigung

 
 

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