Bauen im Bestand

Montanusschule Hückeswagen

 
 

Die Stadt Hückeswagen verfolgt das Vorhaben, die Montanusschule grundlegend zu sanieren und ihre räumliche wie technische Struktur neu zu organisieren.


Ziel ist die Transformation zu einer zukunftsfähigen Lernumgebung bei weitgehendem Erhalt der Tragstruktur.

 

Im Inneren entsteht eine offene Clusterstruktur mit klassenraumbezogenen Differenzierungsbereichen und dezentralen Sanitärzonen. Gezielte Eingriffe in die Tragstruktur ermöglichen neue Sichtbeziehungen und großzügige Raumzusammenhänge. Schalltechnisch optimierte Trockenbauwände, akustisch wirksame Wandabsorber sowie Holzwolle-Leichtbauplatten an den Decken sichern eine hohe Aufenthaltsqualität.

 

 
 

Projekt

Umbau und energetische Sanierung der Montanusschule, Hückeswagen
 

 
 

Themenbereich

Lernen & Bildung

 

 
 

Bauherr

Schloss-Stadt Hückeswagen 

 
 
 
 
 

87%

Einsparung
spez. Primärenergiebedarf

 
 
 
 

Fassade

Die Gebäudehülle wird als serielle Holztafelkonstruktion neu aufgebaut. Vorgefertigte, hochgedämmte Elemente mit hinterlüfteter Lärchenholzfassade verbessern Energieeffizienz und Bauphysik deutlich und erreichen den Standard EG 40. Transparente Erdgeschossbereiche und neu gefasste Treppentürme in Pfosten-Riegel-Konstruktion stärken die Adressbildung und Belichtung. Ein außenliegender textiler Sonnenschutz ergänzt das nachhaltige Energiekonzept. Die erdberührten Bauteile werden freigelegt, neu abgedichtet und gedämmt.


Horizontale Bauteile

Die bestehenden Rohdecken bleiben erhalten und werden konstruktiv ertüchtigt. Ein schlanker Bodenaufbau mit Spezialestrich reagiert auf geringe Aufbauhöhen im Bestand. Linoleum in den Lernbereichen, robuster Sichtestrich in den Verkehrsflächen und rutschhemmende Fliesen in Sanitär- und Küchenzonen differenzieren die Nutzungen.

Der Dachaufbau wird als Warmdach mit Gefälledämmung und extensiver Begrünung neu hergestellt; Photovoltaikanlagen auf den Turmbauten ergänzen das energetische Konzept. Neue Aufzüge, barrierefreie Zugänge und ein durchgängiges Orientierungssystem gewährleisten Inklusion.

 


So entsteht aus dem Bestandsbau ein energetisch optimiertes, konstruktiv präzise weiterentwickeltes Schulgebäude, das architektonische Klarheit mit funktionaler und technischer Nachhaltigkeit verbindet.

 
 

Verwandte Bereiche

Ressourceneffizienz

Vorfertigung
 

 
 

In Zusammenarbeit mit

Tragwerksplanung
OBP Ottenstreuer-Beckedahl 
Partnerschaft Beratender Ingenieure mbB

 

Bauphysik
Peutz Consult GmbH

 

TGA
ISW Ingenieur GmbH

 

Brandschutz
Ingenieurbüro Andreas+Brück GmbH

 

 

 
 
 

Die Gebäudehülle wird ­– an den Stellen an denen es Sinn macht – als serielle Holztafelkonstruktion neu aufgebaut. Hier kommen vorgefertigte, hochwärmegedämmte Elemente mit hinterlüfteter Lärchenholzfassade zum Einsatz. Die Stellen, an denen eine serielle Sanierung nicht sinnvoll ist, werden konventionell saniert.

Insgesamt wird Standard EG40 erreicht.