Montanusschule Hückeswagen

Die Stadt Hückeswagen verfolgt das Vorhaben, die Montanusschule grundlegend zu sanieren und ihre räumliche wie technische Struktur neu zu organisieren.
Im Inneren entsteht eine offene Clusterstruktur mit klassenraumbezogenen Differenzierungsbereichen und dezentralen Sanitärzonen. Gezielte Eingriffe in die Tragstruktur ermöglichen neue Sichtbeziehungen und großzügige Raumzusammenhänge. Schalltechnisch optimierte Trockenbauwände, akustisch wirksame Wandabsorber sowie Holzwolle-Leichtbauplatten an den Decken sichern eine hohe Aufenthaltsqualität.
Umbau und energetische Sanierung der Montanusschule, Hückeswagen
Lernen & Bildung
Schloss-Stadt Hückeswagen
Die Gebäudehülle wird als serielle Holztafelkonstruktion neu aufgebaut. Vorgefertigte, hochgedämmte Elemente mit hinterlüfteter Lärchenholzfassade verbessern Energieeffizienz und Bauphysik deutlich und erreichen den Standard EG 40. Transparente Erdgeschossbereiche und neu gefasste Treppentürme in Pfosten-Riegel-Konstruktion stärken die Adressbildung und Belichtung. Ein außenliegender textiler Sonnenschutz ergänzt das nachhaltige Energiekonzept. Die erdberührten Bauteile werden freigelegt, neu abgedichtet und gedämmt.
Die bestehenden Rohdecken bleiben erhalten und werden konstruktiv ertüchtigt. Ein schlanker Bodenaufbau mit Spezialestrich reagiert auf geringe Aufbauhöhen im Bestand. Linoleum in den Lernbereichen, robuster Sichtestrich in den Verkehrsflächen und rutschhemmende Fliesen in Sanitär- und Küchenzonen differenzieren die Nutzungen.
Der Dachaufbau wird als Warmdach mit Gefälledämmung und extensiver Begrünung neu hergestellt; Photovoltaikanlagen auf den Turmbauten ergänzen das energetische Konzept. Neue Aufzüge, barrierefreie Zugänge und ein durchgängiges Orientierungssystem gewährleisten Inklusion.
Tragwerksplanung
OBP Ottenstreuer-Beckedahl
Partnerschaft Beratender Ingenieure mbB
Bauphysik
Peutz Consult GmbH
TGA
ISW Ingenieur GmbH
Brandschutz
Ingenieurbüro Andreas+Brück GmbH

Die Gebäudehülle wird – an den Stellen an denen es Sinn macht – als serielle Holztafelkonstruktion neu aufgebaut. Hier kommen vorgefertigte, hochwärmegedämmte Elemente mit hinterlüfteter Lärchenholzfassade zum Einsatz. Die Stellen, an denen eine serielle Sanierung nicht sinnvoll ist, werden konventionell saniert.
Insgesamt wird Standard EG40 erreicht.