

An der Moltkestraße in Essen hat die Aufstockung in Holzbauweise begonnen. Auf dem erhaltenen Stahlbetontragwerk der ehemaligen Bundesbankfiliale entsteht das neue Obergeschoss als Holzkonstruktion – und macht unmittelbar sichtbar, wie Bestand und Ergänzung konstruktiv zusammenspielen.
Wo früher Geld verwahrt wurde, entsteht eine vierzügige Grundschule für 416 Kinder. Das Bemerkenswerte an diesem Projekt ist weniger der Kontrast zwischen Bank und Schule als der Umgang mit dem Vorhandenen. Rund 4.500 m³ Stahlbeton bleiben erhalten. Sie werden nicht zu Abbruchmaterial, sondern zum Ausgangspunkt einer neuen Architektur. Nach Berechnungen zum Projekt lassen sich so gegenüber einem vergleichbaren Neubau rund 970 Tonnen CO₂-Äquivalente vermeiden. Auch räumlich eröffnet der Bestand neue Möglichkeiten: Die Tiefe des ehemaligen Verwaltungsbaus wird zur Grundlage offener Lerncluster. Der zweigeschossige Tresor wird zum Bewegungsraum. Aus der früheren Tiefgarage wird eine Sporthalle.
Ergänzt wird, was fehlt: als Holzbau. Die Aufstockung und der Anbau entstehen in vorgefertigter Holzbauweise; auch die neue Gebäudehülle arbeitet mit Holztafelelementen. Das geringe Gewicht des Materials ist beim Weiterbauen auf einer vorhandenen Tragstruktur ebenso wertvoll wie seine Präzision in der Vorfertigung. Nachhaltiges Bauen entscheidet sich nicht erst an Material und Technik, sondern an der Frage, was überhaupt neu gebaut werden muss.

Das Projekt CampusRO in Rosenheim verdeutlicht, wie komplexe Bauaufgaben heute gelöst werden: durch frühzeitige Zusammenarbeit, klare Prozesse und das Zusammenführen unterschiedlicher Kompetenzen. Umso mehr freut es uns, dass das Projekt nun in den BKI Objektdaten vorgestellt wird. Das Projekt entstand aus einem internationalen Wettbewerb, den wir 2018 gewinnen konnten, und verbindet studentisches Wohnen, hohe Anforderungen an Nachhaltigkeit und soziale Qualitäten zu einem zukunftsfähigen Quartier. Besonders prägend war dabei die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten: Architektur, TGA, Tragwerksplanung, Holzbauplanung, DGNB-Auditor, BIM-Koordinator und ausführende Unternehmen wurden frühzeitig in einen gemeinsamen Entwicklungsprozess eingebunden. So konnten anspruchsvolle Ziele wie KfW-40-Plus, eine DGNB-Platin-Zertifizierung sowie innovative Vorfertigungs- und Holzbaulösungen umgesetzt werden.
Für uns zeigt der CampusRO exemplarisch, wohin sich das Planen und Bauen entwickelt: Immer komplexere Aufgaben benötigen nicht nur gute Einzelplaner, sondern starke Teams, klare Prozesse und Partner, die Schnittstellen verbinden und Lösungen möglich machen. Wir verstehen Architektur deshalb nicht nur als Entwurf – sondern als Beitrag zum Gelingen eines gemeinsamen Projekts. Der Campus wurde 2023 mit dem Balthasar Neumann Preis ausgezeichnet. Vielen Dank an alle Beteiligten für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.
www.bki.de

Am 2. Juli 2026 wurde das neue Eingangs- und Ausstellungsgebäude des LWL-Museums Hellerlecht in Detmold feierlich eröffnet
– ein besonderer Moment für den Landschaftsverband Westfalen-Lippe als Bauherrn, das Museum und alle Projektbeteiligten.
Die Anwesenheit von Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, unterstrich die Bedeutung dieses Projekts für die Region, die Museumslandschaft und die Baukultur in NRW. Er würdigte den Neubau als „bautechnisch und architektonisch ein echtes Meisterwerk und ein absoluter Hingucker“.
Wir durften diesen zukunftsweisenden Neubau planen und realisieren: ein Gebäudeensemble, das den Zugang zum Museum neu ordnet, öffentliche Räume verknüpft und ganzjährig nutzbare Flächen für Ausstellungen, Vermittlung und Veranstaltungen schafft.
Mit Lehm, Holz, Stroh, CO₂-reduziertem Beton und kreislauffähigen Konstruktionen wird der Neubau selbst zum Exponat der Gegenwart. Das Gebäude zeigt, wie nachhaltiges Bauen architektonische Qualität, Atmosphäre und funktionale Offenheit miteinander verbinden kann.
Wir danken dem LWL und dem Museumsteam für die sehr gelungene Eröffnungsveranstaltung und den feierlichen Rahmen dieses besonderen Tages. Wir freuen uns, dass dieser besondere Ort nun eröffnet ist.

Mit einem Gesamterfüllungsgrad von 69,2% wurde das Besucherzentrum am LWL-Museum Schiffshebewerk Henrichenburg mit der DGNB Vorzertifizierung in Gold ausgezeichnet.
Wir freuen uns, dass die Auszeichnung unseren konsequent nachhaltigen Planungsansatz bestätigt:
Eine ressourcenschonende Konstruktion, reduzierte Materialvielfalt sowie eine auf Langlebigkeit und Rückbaubarkeit ausgerichtete Planung zahlen sich aus. Der Entwurf übersetzt diese Haltung in eine klare konstruktive Logik – mit einer zerlegbaren Holzstruktur, materialgerechten Fügungen und einer konsequent auf Wiederverwendung ausgelegten Bauweise. Im Sinne der Kreislaufgerechtigkeit wurden Materialien, Bauteile und Fügungen so gewählt, dass sie sortenrein getrennt und in Nutzungskaskaden weitergeführt werden können.

Am Mittwoch den 11.02.2026 durften wir bei ACMS einen spannenden Inhouse-Vortrag erleben:
Felix Drewes vom Nutzhanf-Netzwerk e.V. gab uns Einblicke in das Potenzial von Hanf als Baustoff.
Im Fokus standen Eigenschaften, Verarbeitung und Einsatzmöglichkeiten dieses natürlichen Baustoffs – von Neubau bis Sanierung.
Hanfkalk steht für regionale Rohstoffgewinnung, Low-Tech-Ansätze und ein Denken in Lebenszyklen.
Gerade weil der Bausektor rund 40 % der weltweiten CO₂-Emissionen verursacht und etwa die Hälfte des Abfalls erzeugt, ist es umso wichtiger, innovative, natürliche und ressourcenschonende Lösungen zu entwickeln und konsequent umzusetzen.
Vielen Dank für den inspirierenden Vortrag und den wertvollen Austausch.

Am 23.01. durfte ACMS einmal komplett in die Welt der Wuppertaler Schwebebahn eintauchen.
Für unser in Wuppertal ansässiges Büro ist die Schwebebahn alltägliches Verkehrsmittel und Teil der Stadtstruktur.
Im Schwebodrom haben wir sie nun aus einer völlig neuen Perspektive kennengelernt. In drei Stationen wurde ihre Geschichte so erzählt, dass schnell klar wird, warum sie bis heute ein echtes Stück Zukunft aus der Vergangenheit ist. Atmosphärische Lichtinstallationen, spannende Exponate und als Highlight eine VR-Tour im Wagen der ersten Baureihe - eine digitale Zeitreise, die den Blick auf ein vertrautes Stück Stadt nachhaltig verändert hat.
Den Tag haben wir bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen lassen – mit gutem Essen, schönen Gesprächen und neuen Eindrücken.

Am 10.02.2026 spricht Olaf Scheinpflug bei der VdS-Fachtagung „Urbanes Bauen und Holzbau“ in Köln zum Thema „Urbanes Bauen – Energetische und strukturelle Anpassung als Chance“.
Der Vortrag zeigt, wie wir bei ACMS energetische Optimierung und strukturelle Eingriffe beim Umgang mit dem Gebäudebestand nicht als Einschränkung, sondern als Chance für zukunftsfähige, verantwortungsvolle Architektur verstehen – insbesondere im urbanen Kontext.
Wir freuen uns auf den fachlichen Austausch.

Am 21.01.2026 durften wir Herrn Jörg Peters (HEWI) bei uns zu einer Inhouse-Schulung zum Thema Barrierefreiheit
nach DIN 18040 begrüßen. Der Vortrag bot einen spannenden und praxisnahen Einblick, insbesondere mit Blick auf das
öffentliche Bauen von Schulen und Kitas, und schärfte unser Bewusstsein für die Anforderungen und Chancen barrierefreier Planung.
Ein besonderes Highlight war der praktische Teil: Mit einem Rollstuhl sowie einem Alterssimulationsanzug konnten
viele Inhalte direkt erlebt und nachvollzogen werden – eine sehr eindrückliche Erfahrung.
Vielen Dank an Herrn Peters für die interessante Durchführung, die anschaulichen Beispiele und die wertvollen Informationen.

Unser Projekt Campus RO – studentisches Wohnen in Rosenheim wurde auf der Website der
Bayerischen Architektenkammer als beispielhaftes Projekt im Bereich energieeffizientes Bauen veröffentlicht.
Erstmals werden in der Projektsuche die BEISPIELHAFTEN BAUTEN der Jahrgänge 2023 und 2024 mit deutlich erweitertem Informationsumfang präsentiert, sodass ein tieferer Einblick in die Projekte möglich ist.
Das in Holzhybridbauweise realisierte Quartier erfüllt den KfW-40-Plus-Standard und verbindet
nachhaltige Konstruktion mit funktionaler Architektur. In direkter Nähe zur Technischen Hochschule Rosenheim
entstanden 174 Apartments für 211 Studierende sowie ein Boardinghaus mit 40 Einheiten, ergänzt durch
gemeinschaftlich nutzbare Innen- und Außenräume.
Die Veröffentlichung würdigt den hohen Anspruch des Projekts an Energieeffizienz und nachhaltige Baukultur und wurde im Rahmen der Architektouren mit dem Prädikat KlimaKulturKompetenz ausgezeichnet.
Weitere Infos finden Sie auf der Internetseite der Bayerischen Architektenkammer
Studentisches Wohnen & Boardinghouse CampusRo, Rosenheim - Bayerische Architektenkammer
KlimaKulturKompetenz: Das neue Prädikat - Bayerische Architektenkammer
Bild: Fotograf Sigurd Steinprinz

Ein neues Jahr beginnt – mit frischen Ideen, klaren Zielen und dem festen Willen,
weiter an Räumen zu arbeiten, in denen Lernen gelingt.
2025 war für uns geprägt von spannenden Aufgaben im Schulbau.
Von der Förderschule in Bielefeld, über die Grundschule an der Moltkestraße in Essen,
bis hin zur Goetheschule in Marl. Jedes dieser Projekte zeigt auf seine Weise, wie Architektur Bildung
fördern, Gemeinschaft stärken und Zukunft gestalten kann.
Mit dieser Überzeugung und Begeisterung starten wir in das neue Jahr – offen für neue
Herausforderungen, Partnerschaften und Perspektiven.
Für 2026 wünschen wir Ihnen die besten Perspektiven,
Gesundheit, Zuversicht, Frieden und einen guten Start!
Wir freuen uns auf ein ereignisreiches und
spannendes Architekturjahr.
Angelika Austin - Isabelle Biwer - Ronald Fehrmann - Felix Gawron - Laura Heidelauf - Manuel Heywinkel
Natascha Hillier - Tanja Kaiser - Isabel Klein - Mara Klinkmann - Simon Koolmann - Franziska Maahs
Jana Mentges - Jan Müller - Michael Müller - Beate Pollmann - Lisa Renzing - Olaf Scheinpflug - Marc Schiek
Christian Schlüter - Elisabeth Schmitz - Christina Sonnborn - Sebastian Tomke - Jonathan Vogt - Johanna Vorreiter
Simon Waigand - Nicolas Weber - Anna Wolfinger - Jacques Zimmerer

Auch in diesem Jahr verzichten wir auf gedruckte Weihnachtskarten und versenden stattdessen einen digitalen Neujahrsgruß.
Die eingesparten Druck- und Portokosten spenden wir – aufgerundet – als 1.500 € an Kindertal e. V., Wuppertal.
Für mehr Unterstützung dort, wo sie gebraucht wird.

Am Mittwoch 10.12.2025 durften wir bei ACMS einen spannenden Inhouse-Vortrag erleben.
Rund 30 Teilnehmende – vor Ort und online – folgten den praxisnahen Ausführungen von Hannes Zurhake (Pirmin Jung) zum Thema:
Holzbau – Witterungsschutz & Feuchtigkeitsmanagement bei Großprojekten
Der Vortrag bot zahlreiche wertvolle Einblicke aus der täglichen Planungspraxis und machte anhand eines konkreten Projektbeispiels aus Wuppertal deutlich, wie komplex und entscheidend ein durchdachtes Feuchtigkeitsmanagement im modernen Holzbau ist.
Vielen Dank für den offenen Austausch und die fundierten Impulse – ein echter Mehrwert für unser gesamtes Team!
Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Pirmin Jung und viele kommende Projekte.

Vier intensive Workshoptage in Heidelberg (02.–05.12.2025) liegen hinter uns – mit Skizzen, Modellen und guten Gesprächen.
Im Rahmen der städtebaulichen Entwicklung Holbeinring durften wir gemeinsam mit weiteren Planungsbüros Bebauungsansätze für
rund 1.900 neue Studierendenplätze sowie mögliche Büroflächen für das Land Baden-Württemberg erarbeiten.
Zwischen Analyse, Variantenentwicklung und Modellbau und einer Abschlusspräsentation am letzten Tag entstand aus unserer Sicht ein überzeugendes Konzept, welches den Bestand respektiert, nachverdichtet und neue Freiräume stärkt. Besonders wertvoll war für uns der offene Austausch mit den anderen Büros – fachlich dicht, konstruktiv und inspirierend.
Vielen Dank für die tolle Organisation und die intensive gemeinsame Zeit!





Im Quartier rund um unser LernWerk Bocholt hat sich sichtbar einiges getan.
Der historische Schornstein wurde fachgerecht saniert und steht nun wieder als prägendes Identifikationsmerkmal des Ensembles.
Auch die Nachbarbebauung schreitet deutlich voran: Die neuen Gebäude schließen das Quartier architektonisch und stadträumlich. Sowohl der zur Stadt orientierte Vorplatz als auch der Rückraum zwischen den drei Baukörpern sind inzwischen klar gefasst – und erstmals wird spürbar, wie viel Aufenthaltsqualität dieser neu entstandene Stadtraum bietet.
Ein wichtiger Schritt für das gesamte Quartier – und für ein LernWerk, das nicht nur innen, sondern auch im Umfeld wächst.

Am Mittwoch 05.11.2025 waren wir in Düsseldorf auf der Demonstration gegen die geplante Schließung des Fachbereichs Architektur an der Bergischen Universität Wuppertal. Gemeinsam mit Studierenden, Lehrenden und Kolleg:innen aus ganz NRW haben wir ein deutliches Zeichen gesetzt – für die Bedeutung der Architektur, für Bildung und für unsere Zukunft als Planer:innen.
Der Demonstrationszug führte vom Hauptbahnhof bis zum Landtag – laut, entschlossen und mit klarer Botschaft: „Architektur ist kein Luxus“ – und schon gar nicht verzichtbar.
Ohne Architekt:innen ist die Bauwende nicht zu schaffen: Nachhaltiges Planen, der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen und das Reduzieren von CO₂-Emissionen und Bauabfällen brauchen gestalterische, technische und gesellschaftliche Kompetenz – und genau dafür steht die Architektur.
ACMS Architekten GmbH, Wuppertal

Gemeinsam mit Kraftraum Landschaftsarchitekten freuen wir uns über den 2. Platz beim Wettbewerb für das neue Ankunfts- und Informationszentrum auf der Wasserkuppe.
Das Preisgericht lobte unseren Entwurf als
„selbstverständlich, angemessen typologisch, mit gut sortierten Funktionen und angenehmen Platz- und Grünräumen. Ein stimmiger und überzeugender Beitrag für ein zeitgemäßes, transparentes und nahbares Besucherzentrum, das sich gelungen in die Region und Landschaft öffnet.“ (Zusammenfassung)
Unser Konzept sieht einen ringförmigen Baukörper vor, der sich in den Hang einbettet und zur Landschaft hin öffnet.
Zwischen dem neuen Ausstellungsgebäude und dem Flügelbau entsteht ein lebendiger Platzraum, der Ankommen, Aufenthalt und Bewegung verbindet – ein Haus, das die Weite der Rhön spürbar macht.
Ein herzliches Dankeschön an das Preisgericht für die Prämierung und an das gesamte Team für die inspirierende Zusammenarbeit.
Glückwunsch auch an die Gewinner und weiteren Preisträger für ihre starken Beiträge!
Der Neubau der Goetheschule in Marl nimmt immer mehr Form an.
Im Schulgebäude läuft der Innenausbau auf Hochtouren, während beim Sportgebäude der Holzrohbau bereits steht und nun der Gebäudeverschluss beginnt. Der Holzbau prägt die Architektur schon jetzt auf beeindruckende Weise. Schritt für Schritt entsteht hier ein moderner Lernort für die Zukunft.
Wir können es kaum erwarten, die fertige Schule zu erleben!




Unser diesjähriger Büroausflug führte uns nach Bielefeld – und besser hätte der Tag kaum sein können: strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und beste Stimmung.
Am Vormittag besuchten wir die Kunsthalle Bielefeld und ließen uns von den Ausstellungen und dem Gebäude inspirieren. Nach einer gemeinsamen Mittagspause ging es am Nachmittag weiter mit einer spannenden Führung zur Industriekultur.
Dabei erkundeten wir die Ravensberger Spinnerei sowie das Gelände des ehemaligen Dürkopp-Werks. Beeindruckend, wie viel Geschichte und Innovation hier aufeinandertreffen!
Den Abend ließen wir bei einem leckeren Abendessen bei entspannter Atmosphäre und guten Gesprächen ausklingen.
Ein rundum gelungener Ausflug – voller Eindrücke, Austausch und gemeinsamer Erlebnisse, die uns als Team noch enger zusammengebracht haben.

Die Stadt Bocholt und ACMS Architekten wurden für ihr gemeinsames Projekt das Lernwerk Herding in Bocholt mit dem Sonderpreis des Deutschen Brownfield Verbandes 2025 ausgezeichnet.
Aus einem Brownfield wird ein Greenfield. Alljährlich werden mit dem Award Umnutzungen, Sanierungen oder Revitalisierungen von ehemaligen Industriestandorten und Brachflächen prämiert.
2015 gewann ACMS Architekten den Wettbewerb für den Umbau des Generalgebäudes der seit den 1960er Jahren nicht mehr produzierenden Textilfabrik Herding.
Der Entwurf stellt Aufbruch-Stimmung im wahrsten Wortsinn dar, weil ein neues Gebäude in ein altes hineinragt und es aufbricht. Dadurch wird die Transformation, die das gesamte Areal durchläuft, architektonisch versinnbildlicht.
Heute ist das LernWerk ein öffentliches Kulturzentrumzentrum der Stadt Bocholt, in dem unter anderem die Volkshochschule, eine Musikschule und Arbeitsräume für Künstler untergebracht sind.
ACMS dankt den Verantwortlichen der Stadt Bocholt für die gute, langjährige Kooperation und dem Deutschen Brownfield Verband im Namen aller Beteiligter für die Auszeichnung.