Trotz der Vielfalt an realisierten, funktional sehr unterschiedlichen Bauaufgaben sind wir auch hoch spezialisiert. Diese besonderen Kompetenzen bündeln sich in inhaltlichen Feldern wie Ressourceneffizienz, Bauen im Bestand, Vorfertigung sowie Forschung. Das ist der rote Faden der unsere inhaltlich und funktional sehr breit gefächerten Bauaufgaben verbindet.
Die Ressourceneffizienz im Sinne langfristig tragfähiger Lösungen unter Minimierung der Energieverbräuche für Herstellung, Nutzung und Recycling bei gleichzeitiger wirtschaftlicher Optimierung und Schaffung höchster Aufenthaltsqualität steht bei allen Projekten im Mittelpunkt.
Das Bauen im Bestand ist für uns mehr Chance als Risiko im Hinblick auf eine Verbesserung der Energieeffizienz, der Wirtschaftlichkeit aber vor allem auch der Nutzungsmöglichkeiten. Baukultur und Gestaltungsfragen sind hierzu keine Widersprüche. Oft sind sie auch erst durch eine Sanierung zu erreichen.
Die Vorfertigung von Baukomponenten ist sowohl für die Bestandsanpassung aber natürlich auch für den Neubau für uns seit über 25 Jahren eine absolute Selbstverständlichkeit. Die Hauptmotivation hierzu liegt neben den möglichen wirtschaftlichen Vorteilen in der für energetisch optimierte Gebäude immer wichtigeren Frage der Bauqualität.
Die Entwicklung und Validierung neuer innovativer Lösungsansätze wird in vielen Bauprojekten durch begleitende Forschungsvorhaben unterstützt. Hierzu erfolgt eine Zusammenarbeit mit Fördergebern wie der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und vielfältigen Ministerien auf Landes- und Bundesebene.
06.07.2026 - Eröffnung: Ausstellungsgebäude im LWL-Museum Hellerlecht in Detmold
Am 2. Juli 2026 wurde das neue Eingangs- und Ausstellungsgebäude des LWL-Museums Hellerlecht in Detmold feierlich eröffnet
– ein besonderer Moment für den Landschaftsverband Westfalen-Lippe als Bauherrn, das Museum und alle Projektbeteiligten.
Die Anwesenheit von Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, unterstrich die Bedeutung dieses Projekts für die Region, die Museumslandschaft und die Baukultur in NRW. Er würdigte den Neubau als „bautechnisch und architektonisch ein echtes Meisterwerk und ein absoluter Hingucker“.
Wir durften diesen zukunftsweisenden Neubau planen und realisieren: ein Gebäudeensemble, das den Zugang zum Museum neu ordnet, öffentliche Räume verknüpft und ganzjährig nutzbare Flächen für Ausstellungen, Vermittlung und Veranstaltungen schafft.
Mit Lehm, Holz, Stroh, CO₂-reduziertem Beton und kreislauffähigen Konstruktionen wird der Neubau selbst zum Exponat der Gegenwart.Das Gebäude zeigt, wie nachhaltiges Bauen architektonische Qualität, Atmosphäre und funktionale Offenheit miteinander verbinden kann.
Wir danken dem LWL und dem Museumsteam für die sehr gelungene Eröffnungsveranstaltung und den feierlichen Rahmen dieses besonderen Tages. Wir freuen uns, dass dieser besondere Ort nun eröffnet ist.
11.05.2026 - LWL Schiffshebewerk: DGNB Vorzertifizierung in GOLD
Mit einem Gesamterfüllungsgrad von 69,2% wurde das Besucherzentrum am LWL-Museum Schiffshebewerk Henrichenburg mit der DGNB Vorzertifizierung in Gold ausgezeichnet.
Wir freuen uns, dass die Auszeichnung unseren konsequent nachhaltigen Planungsansatz bestätigt:
Eine ressourcenschonende Konstruktion, reduzierte Materialvielfalt sowie eine auf Langlebigkeit und Rückbaubarkeit ausgerichtete Planung zahlen sich aus. Der Entwurf übersetzt diese Haltung in eine klare konstruktive Logik – mit einer zerlegbaren Holzstruktur, materialgerechten Fügungen und einer konsequent auf Wiederverwendung ausgelegten Bauweise. Im Sinne der Kreislaufgerechtigkeit wurden Materialien, Bauteile und Fügungen so gewählt, dass sie sortenrein getrennt und in Nutzungskaskaden weitergeführt werden können.
11.02.2026 - Inhouse Schulung - Bauen mit Hanf
Am Mittwoch den 11.02.2026 durften wir bei ACMS einen spannenden Inhouse-Vortrag erleben:
Felix Drewes vom Nutzhanf-Netzwerk e.V. gab uns Einblicke in das Potenzial von Hanf als Baustoff.
Im Fokus standen Eigenschaften, Verarbeitung und Einsatzmöglichkeiten dieses natürlichen Baustoffs – von Neubau bis Sanierung.
Hanfkalk steht für regionale Rohstoffgewinnung, Low-Tech-Ansätze und ein Denken in Lebenszyklen.
Gerade weil der Bausektor rund 40 % der weltweiten CO₂-Emissionen verursacht und etwa die Hälfte des Abfalls erzeugt, ist es umso wichtiger, innovative, natürliche und ressourcenschonende Lösungen zu entwickeln und konsequent umzusetzen.
Vielen Dank für den inspirierenden Vortrag und den wertvollen Austausch.
26.01.2026 - ACMS Architekten bei der VdS-Fachtagung 2026
Am 10.02.2026 spricht Olaf Scheinpflug bei der VdS-Fachtagung „Urbanes Bauen und Holzbau“ in Köln zum Thema „Urbanes Bauen – Energetische und strukturelle Anpassung als Chance“.
Der Vortrag zeigt, wie wir bei ACMS energetische Optimierung und strukturelle Eingriffe beim Umgang mit dem Gebäudebestand nicht als Einschränkung, sondern als Chance für zukunftsfähige, verantwortungsvolle Architektur verstehen – insbesondere im urbanen Kontext.
Wir freuen uns auf den fachlichen Austausch.