Aktuelles

 

Jahreskongress Temporäres Wohnen

Wo sind die bezahlbaren Apartments? 3. Jahreskongress Temporäres Wohnen am 11. und 12. April in Köln.

Die Nachfrage nach Microapartments ist groß. Zielgruppen sind Berufspendler, Studenten, Singles und Senioren. Sie alle suchen Qualität, Service und Flexibilität zum akzeptablen Preis. Im Hinblick auf die aktuell hohen Preise in Ballungsgebieten sind immer mehr Nutzer bereit, auf Fläche zu verzichten. Der 3. Jahreskongress Temporäres Wohnen in Köln stellt die Frage nach bezahlbarem Wohnraum. Ein Gespräch zwischen Yvonne Traxel (Heuer Dialog GmbH) und Prof. Christian Schlüter (ACMS Architekten) steht unter dem Titel "Vorfertigung, Leichtbau, Variabilität: So geht Micro- und Studentenwohnen günstig."

Veranstaltungsprogramm: Jahreskongress Temporäres Wohnen

 

Mit weniger Ressourcen mehr Qualität schaffen

Die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V. führt traditionell Seminar- und Fachveranstaltungen zu Themen des Bauwesens durch. Seit 1969 finden die "Schleswig-Holsteinischen Baugespräche" statt. Das kommende Baugespräch in Neumünster steht am 27.03.2019 unter dem Titel "Neue Bauweisen". Michael Müller wird in seinem Vortrag "Mit weniger Ressourcen mehr Qualität schaffen" realisierte Beispiele für variable Wohnräume in Hybridbauweise vorstellen.

Veranstaltungsprogramm: Neue Bauweisen

 

Baubeginn für Studentenwohnheim in Hannover

Um dem weiterhin hohen Bedarf an bezahlbarem studentischem Wohnraum gerecht zu werden, wird das Studentenwerk Hannover an der Haltenhoffstraße in Herrenhausen auf dem Campus der Leibniz Universität ein neues Studentenwohnheim mit 184 Wohnplätzen errichten. Das "Haus am Berggarten" wird vom Land Niedersachsen mit 3,8 Millionen Euro gefördert. In dieser Woche beginnen die Bauarbeiten; die Bezugsfertigkeit ist zum WS 2020/21 vorgesehen.

Der Entwurf von ACMS Architekten sieht eine Riegel-Kammstruktur vor. Die Riegel des mehrgeschossigen Wohngebäudes mit Holzfassade legen sich dabei über das langgestreckte Erdgeschoss und kragen auf der Seite der Straße über dieses hinaus. Das Erdgeschoss, in dem u. a. studentische Lernräume entstehen, ist parallel zur Straße ausgerichtet und nimmt die Flucht der benachbarten Goetheschule auf. Die Riegel der Obergeschosse hingegen sind im Raster der Universitätsbebauung angeordnet. Durch die unterschiedliche Geschossigkeit entsteht ein abwechslungsreiches Straßenbild.

Um vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden, wurde ein hochgradig vorgefertigtes Gebäude in Hybridbauweise mit einer Kombination aus Stahlbetonfertigteilen sowie einer Fassade aus vorgefertigten Holztafelelementen mit einer sichtbaren Lärchenbekleidung entwickelt, die dauerhaft und auch bei ganzheitlicher Betrachtung im Lebenszyklus nicht zu Lasten der Umwelt geht.

Das insgesamt vierte zertifizierte Energieeffizienzhaus, welches das Studentenwerk Hannover innerhalb der vergangenen vier Jahre gemeinsam mit ACMS Architekten aus Wuppertal realisiert, steht somit exemplarisch für das Selbstverständnis des Studentenwerks Hannover, dem Wohnungsmangel nicht nur quantitativ zu begegnen, sondern immer auch eine nachhaltige Konstruktions- und Baustoffwahl zu berücksichtigen.

Der Baustoff Holz trägt durch die werksseitige Vorfertigung der Holztafelelemente zur Bauzeitverkürzung bei und sorgt als CO2-neutraler Baustoff für eine deutlich verbesserte Öko-Bilanz. Darüber hinaus nimmt er unmittelbar Bezug zu den botanischen Instituten mit Gewächshäusern und dem Berggarten in der Nachbarschaft.

Studentenwohnheim "Haus am Berggarten", Hannover

 

Wo liegen die Vorteile von Fertignasszellen?

ACMS Architekten nutzen bereits seit über 20 Jahren vorgefertigte Badzellen sowohl in der Sanierung als auch im Neubau. Welche Potenziale stecken in der Vorfertigung? Wann ergibt es Sinn mit Fertignasszellen zu arbeiten? Die Zeitschrift Bauwelt berichtet in Ausgabe 05/2019 über die Vorteile von sogenannten "Systembädern".

Bauwelt 05/2019

 

Innovation Call 2019

Der Innovation Call ist ein bundesweiter Wettbewerb für kreative Startups, Absolventen und Unternehmen. Nach zwei erfolgreichen Wettbewerben in den Jahren 2017 und 2018 geht das Verfahren mit dem Thema GreenTech in die dritte Runde: Der Innovation Call sucht Lösungen für Green Buildings, Circular Economy, Künstliche Intelligenz, Recycling und Materialeffizienz und will dabei helfen, Ideen zur Marktreife zu entwickeln.

Prof. Christian Schlüter (ACMS) ist Mitglied der Fachjury. Diese bewertet die eingereichten Ideen und wählt die besten Konzepte aus. Bewerbungsschluss ist am 07.03.2019.

Innovation Call

 

Rosenmontag bei ACMS

ACMS wünscht allen Jecken einen fröhlichen Karneval. Für alles was während der Karnevalszeit passiert - Pater Paul bietet ab sofort die Beichte im Plotterraum an.

 

Halfeshof Solingen, Zuschlag nach VgV-Verfahren

Wir freuen uns über den Zuschlag im VgV-Verfahren zur Sanierung eines Wirtschaftsgebäudes am Campus Halfeshof in Solingen. Die Jugendhilfeeinrichtung Halfeshof bietet mit ihren Wohn- und Betreuungsangeboten in über 20 Wohngruppen insgesamt 180 vollstationäre Plätze für Jungen ab 6 Jahren. Die LVR Jugendhilfe Rheinland beabsichtigt den Umbau des Wirtschaftsgebäudes zur Nutzung mit 4 Wohngruppen für Jugendliche. Das freistehende Gebäude ist Teil eines Ensembles aus dem Jahre 1910.

 

BIM-Zertifizierung

Building Information Modeling (BIM) bezeichnet eine Methode, Bauwerke anhand eines konsistenten, digitalen Gebäudemodells über ihren gesamten Lebenszyklus mit all ihren relevanten Informationen abzubilden. BIM basiert auf der aktiven Vernetzung aller Beteiligten über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks. Für die damit verbundenen Prozesse und Schnittstellen sind klar definierte Absprachen und Standards erforderlich.

Wir sehen BIM als Chance digitale Möglichkeiten zu nutzen, um die Planung und Ausführung unserer Bauprojekte noch kosteneffizienter, terminsicher und qualitativ hochwertiger zu gestalten. Nach buildingSMART und VDI-Richtlinien zertifizierte Fortbildungen sichern in unserem Unternehmen die Qualitätsstandards für die Zusammenarbeit.

 

Deutsch-Französische Fachtage in Wuppertal

Seit mehr als 60 Jahren pflegt das Deutsche Studentenwerk (DSW) gute Beziehungen zu den französischen Studentenwerken, den "CROUS" auf regionaler Ebene wie auch zum übergeordneten Verband auf nationaler Ebene. Vom 25.02. bis zum 27.02.2019 finden unter dem Titel "Innovative Bauvorhaben in Deutschland" die Deutsch-Französischen Fachtage in Karlsruhe und Wuppertal statt.

Michael Müller referiert am 26.02.2019 zum Thema "Flexible Wohnlandschaften mit geringem Ressourcenverbrauch - Variowohnen in Wuppertal". Im Anschluss spricht Christian Schlüter über "Maßstab, Variabilität und Energieverbrauch in großen Wohnanlagen - Variowohnen in Bochum".

Foto: Baustelle Variowohnen, Wuppertal

 

3. Netzwerktreffen Variowohnen

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, BMUB, hat im Rahmen der Forschungsinitiative Zukunft Bau im November 2015 ein Modellvorhaben zum nachhaltigen und bezahlbaren Bau von Variowohnungen aufgelegt. Das Ziel des Förderprogramms ist es, den Wohnungsmarkt in Ballungsgebieten zu entspannen und in Zukunft bezahlbaren Wohnraum für Studierende, Auszubildende, Rentner und Flüchtlinge anbieten zu können. Um das zu erreichen, sollen die Wohnungen nutzungsneutral sein und eine geringe Warmmiete haben. Mit dem Programm möchte die Bundesregierung architektonische, bauliche und technische Innovationen erproben, begleiten und auswerten.

ACMS Architekten haben unter den vorgegebenen Voraussetzungen zwei Modellprojekte entworfen, die derzeit in Wuppertal und Bochum realisiert werden. Im Rahmen des 3. Netzwerktreffens Variowohnen steht am 25.02.2019 in Bochum die vertiefte Diskussion der aktuellen Forschung in den Modellvorhaben im Vordergrund. Es geht um den Austausch zum aktuellen Stand der Bearbeitung und zur Charakterisierung der einzelnen Modellprojekte. Ziel ist es, den Kenntnisstand über die Modellprojekte weiter zu verdichten.

Foto: Baustelle Variowohnen Bochum, Montage der Stahlblechfassade

 

1. Preis im Wettbewerb "Studentisches Wohnen in Rosenheim"

Nach einer Überarbeitung wurde unser Beitrag zum Realisierungswettbewerb "Studentisches Wohnen in Rosenheim" mit der Realisierung beauftragt. Eine Jury unter dem Vorsitz von Prof. Wolfgang Winter hatte im Oktober 2018 drei gleichrangige Preise vergeben. Der Entwurf umfasst den Neubau von ca. 150 Apartments für Studierende sowie einem Boardinghaus mit 40 weiteren Apartments. Der ganzheitliche und innovative Ansatz wird geprägt durch einen optimierten Bauablauf und einen hohen Energiestandard. Der Baustoff Holz trägt durch eine werkseitige Vorfertigung der Holztafelelemente zur Bauzeitverkürzung bei und sorgt für eine deutlich verbesserte CO2-Bilanz.

www.campus-ro.de

In Zusammenarbeit mit FSWLA Landschaftsarchitektur, Düsseldorf
Illustration: PONNIE Images, Aachen

 

Das schwebende Klassenzimmer

Ein ausgemusterter Waggon der Wuppertaler Schwebebahn steht seit dem 21.02.2019 auf dem Gelände der Realschule Vohwinkel. Am Vormittag wurde die 130 Tonnen schwere Schwebebahn per LKW von der Endhaltestelle Vohwinkel zur Realschule transportiert, wo sie anschließend mit einem Kran über die Schule in den Hof gehoben wurde. Ab dem Sommer soll in dem Wagen dann auch Unterricht stattfinden. Ermöglicht wurde das Projekt mit Hilfe von Spendengeldern, der Unterstützung durch mehr als 30 Sponsoren und großem ehrenamtlichen Engagement.

ACMS Architekten unterstützten die Schule durch das Erstellen und Einreichen eines Bauantrags. Es entstand ein Fundament mit einem Stahlgerüst, auf dem die Waggons an vier Stellen aufliegen. Das "schwebende Klassenzimmer" entwickelt Strahlkraft ins Quartier. Die Schüler sind stolz auf den Wagon, ein Schwerpunkt der Nutzung soll die Erforschung der Schwebebahntechnik werden.

Foto: Stefan Schellin, Wuppertal

 

ACMS kocht

Teambuilding in der Küche: Unser Neujahrsmenü durften wir in diesem Jahr in der Wuppertaler Kochschule Genusskunst selbst zubereiten. Unter der Anleitung von Benjamin Meisl haben wir ein leckeres Menü zusammengestellt. Ganz nebenbei gab es dazu viel Wissenswertes rund ums Kochen.

 

"Hausbesuch" bei ACMS

Junge Kammermitglieder, Absolventen und Studierende will die AKNW mit ihrer neuen Kampagne "Junge Planer" ansprechen, um frühzeitig für die Angebote und Leistungen der Architektenkammer NRW zu werben - und um zum Mitmachen anzuregen. Nach dem gelungenen Auftakt Ende 2018 im Baukunstarchiv NRW steht nun der erste "Hausbesuch" auf dem Programm. Mit den Hausbesuchen soll den Nachwuchsplanerinnen und -planern die Möglichkeit gegeben werden, interessante Architekturbüros kennen zu lernen und mit den Inhabern über fachspezifische Fragestellungen zu diskutieren.

So wird am 7. Februar 2019 eine Gruppe junger Planer bei uns zu Gast sein; das Schwerpunktthema im Gespräch mit Büropartner Michael Müller lautet "Experimenteller Wohnungsbau".

Anmeldung: www.aknw.de

 

Energieforum West 2019 - Energieeffizienz im Quartier

Das Energieforum West wurde 2015 geschaffen und soll wichtige branchenverbindende Impulse bieten. Beim Energieforum West 2018 trafen sich Experten aus Wohnungs- und Immobilienunternehmen, Energieerzeuger und Industrie zum branchenübergreifenden Austausch. Als dominante Themen stellten sich schnell E-Mobilität, Mieterstrom und Energieerzeugung im Quartier heraus.

Das fünfte Energieforum West findet am 21./22. Januar 2019 im EBZ in Bochum statt. Dort sollen die drängenden Themen aus dem Vorjahr vertieft werden. Michael Müller wird am 21.01.2019 den Themenblock " Energieeffizienz im Quartier" moderieren. Neben dem einzelnen Gebäude bietet auch das "Quartier" als überschaubare städtebauliche Einheit die Möglichkeit für technische Lösungen zur Energieeffizienz. Architektinnen, Architekten, Stadtplanerinnen und Stadtplaner aus NRW diskutieren innovative Konzepte und Lösungen.

Veranstaltungsprogramm: Energieforum West 2019

 

Von den Chancen und Risiken der Vorfertigung

Der Bedarf an günstigen und flexiblen Strukturen, Konstruktionen und Bauformen ist hoch, besonders im Wohnungsbau. Im Rahmen der allgemeinen Digitalisierung der Produktionsprozesse, ist auch die Vorfertigung im Baubereich wieder verstärkt in den Focus gerückt. Immer öfter ist von Systembau und Modulbauweise die Rede sowie von industriellem oder auch seriellem Bauen. Vorfertigung bietet Chancen, birgt aber auch Risiken. Gute, und im besten Sinne nachhaltige Architektur ist mit ihr, aber auch ohne sie möglich.

Die Messe München veranstaltet vom 14.01. bis zum 19.01.2019 die BAU 2019, die Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme. Am 18.01.2019 findet im Rahmen der BAU, ein Forum der Fachzeitschrift DETAIL zum Thema "Seriell : Individuell" statt. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt der Architekturjournalist Tim Westphal. Prof. Christian Schlüter referiert über Chancen und Risiken der Vorfertigung.

Veranstaltungsprogramm

 

Wettbewerb LWL-Freilichtmuseum Detmold: 1. Preis

ACMS Architekten gewinnen gemeinsam mit FSWLA Landschaftsarchitektur den Wettbewerb für ein neues Ausstellungsgebäude im LWL-Freilichtmuseum Detmold.

Das LWL-Freilichtmuseum in Detmold ist eines der größten und bedeutendsten Freilichtmuseen Europas. Auf rund 90 Hektar und mit etwa 120 historischen Gebäuden vermittelt es Einblicke in die Entwicklung und den Wandel der Kulturgeschichte Westfalens. "Das skulpturale Gebäude-Ensemble von ACMS ist zwischen Architektur und Landschaft angesiedelt und entspricht in hohem Maße den Erwartungen des Auslobers. Die drei Baukörper sind gut organisiert, schaffen einen spannenden und räumlich gut gefassten Zugang vom Eingang in das Freilichtmuseum", erklärt Jury-Vorsitzender Prof. Dr. Volker Droste aus Oldenburg. Rund 3.000 Quadratmeter soll das Gebäude umfassen und neben zwei 800 und 300 Quadratmeter großen Ausstellungsräumen Platz für museumspädagogische Programme, einen Shop und Gastronomie bieten.

Auch LWL-Direktor Matthias Löb zeigt sich begeistert vom Wettbewerbsergebnis: "Das von ACMS konzipierte Ausstellungsgebäude wäre eine besonders wichtige Investition in die Zukunft des Museums." Das LWL-Freilichtmuseum will gesellschaftlich und ökologisch relevante Themen präsentieren. "Daher freue ich mich, dass das Büro ACMS auch für unsere Zielsetzung, einen ökologisch intelligenten Neubau zu errichten, der mit möglichst wenig Energie auskommt, clevere Lösungsvorschläge gemacht hat." Maßgebende Konstruktions- und Ausbaubereiche werden in Holz nach den Grundsätzen des nachhaltigen Bauens ausgeführt. Darüber hinaus sollen recycelte Materialien verwendet werden. Bauherr ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Münster. Insgesamt haben 110 Architektur-Büros eine Bewerbung eingereicht. In einem Auswahlverfahren wurden 25 Teilnehmer ermittelt, 21 Arbeiten sind letztendlich eingegangen und wurden vom Preisgericht bewertet.

Der LWL zeigt vom 30. November bis zum 6. Dezember 2019 in einer Ausstellung alle Wettbewerbsentwürfe:

Ort: Firma Jowat, "Haus der Technik", Ernst-Hilker-Straße, Detmold
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 15:00 bis 18:30 Uhr, Samstag und Sonntag jeweils von 11:00 bis 15:00 Uhr
Modellfoto: LWL/Hesterbrink/Pölert

Pressemitteilung des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)

 

Vorsitz im Gestaltungsbeirat der Stadt Dortmund

Prof. Christian Schlüter ist neuer Vorsitzender des Gestaltungsbeirats der Stadt Dortmund. Seit 2002 unterstützt und entwickelt der Gestaltungsbeirat mit weiteren Akteuren die Planungs- und Baukultur in Dortmund.

Prof. Christian Schlüter - seit 2015 Mitglied im Gestaltungsbeirat - löst Prof. Christa Reicher ab, die dem Gremium seit 2009 vorsaß und von der TU Dortmund an die RWTH Aachen wechselt.

 

ACMS wünscht frohe Weihnachten

Wir wünschen unseren Freunden und Geschäftspartnern ein frohes Fest und ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2019.

 

Erfolg beim Urban Slam

Der "Urban Slam" der Architektenkammer NRW ging in die vierte Runde: Nachwuchs-Architektinnen und -Architekten waren eingeladen, ihre Ideen und Konzepte mit kurzen, pointierten Vorträgen auf der Bühne vorzutragen. Unter tosendem Applaus hat sich unsere Kollegin Christina Sonnborn (im Bild rechts neben Kammerpräsident Ernst Uhing) mit Ihrem Vortrag "Material Detox" den Sieg verdient.

Thematisch ging es beim vierten Slam um den Begriff "Heimat". Unter dem Titel "Material Detox" stellte Christina Sonnborn ihr Konzept der Reduktion von materiellen Dingen auf das Notwendige vor. "Mehr Besitz heißt nicht mehr Nutzen, im Gegenteil", postulierte die Master-Studentin der Universität Wuppertal und veranschaulichte ihre Gedanken durch ein Wohnhausprojekt, mit dem sich das Strichmännchenpaar Paul und Linda seine persönliche Heimat errichtet. Eine Heimat, die durch reduzierte Strukturen immer wieder an die wandelnden Lebensumstände angepasst werden kann. "Nachdem die Kinder aus dem Haus sind, teilt sich das Paar mit einem anderen Bewohnerpaar seine vier Wände. Ende!" Riesenapplaus, Christina Sonnborn gewann den 4. Urban Slam der Architektenkammer NRW.

Foto: Thilo Saltmann/Architektenkammer NRW
Video: www.cinephiles.de

 

Mehrgeschossiges Studentenwohnheim mit Holzfassade

Um dem wachsenden Bedarf an bezahlbarem studentischem Wohnraum gerecht zu werden, wird das Studentenwerk Hannover auf dem Grundstück der Leibniz Universität Hannover ein neues Studentenwohnheim mit 184 Wohnplätzen an der Haltenhoffstrasse in Hannover-Herrenhausen errichten. Das Wohnheim wird vom Land Niedersachsen mit 3,8 Millionen Euro gefördert. Die Ausschreibungen für den Bau des neuen Studentenwohnheims haben begonnen.

Der Entwurf sieht eine Riegel-Kammstruktur vor. Die Riegel des mehrgeschossigen Wohngebäudes mit Holzfassade legen sich dabei über das langgestreckte Erdgeschoss und kragen auf der Seite der Straße über dieses hinaus. Das Erdgeschoss ist parallel zur Straße ausgerichtet und nimmt die Flucht der benachbarten Goetheschule auf. Die Riegel der Obergeschosse hingegen sind im Raster der Universitätsbebauung angeordnet. Durch die unterschiedliche Geschossigkeit entsteht ein abwechslungsreiches Straßenbild. Der Baustoff Holz trägt durch die werkseitige Vorfertigung der Holztafelelemente mit Lärchenbekleidung zur Bauzeitverkürzung bei und sorgt für eine deutlich verbesserte CO2-Bilanz. Darüber hinaus nimmt er unmittelbar Bezug zu den botanischen Instituten mit Gewächshäusern und dem Berggarten in der Nachbarschaft.

 

Architekturbiennale in Quito, Ecuador: Wir sind dabei!

Die Architektenkammer in Quito, Ecuador organisiert traditionell alle zwei Jahre im November die Bienal Panamericana de Arquitectura de Quito. In diesem Jahr findet die Biennale vom 19.11.18 bis zum 23.11.18 statt und feiert ihr 40-jähriges Bestehen.

Als eine der wichtigsten Architekturveranstaltungen des amerikanischen Kontinents bietet sie Raum für Austausch, Präsentation, Vergleich und Analyse aktueller architektonischer und städtebaulicher Projekte und Trends.

Wohnen ist ein Grundbedürfnis, das immer noch für viele Menschen in allen Regionen der Welt nicht oder nur unzureichend gedeckt wird. Metropolen kämpfen weltweit mit knappem Wohnraum und hohen Wohnkosten. Die Ausstellung "Social Habitat and Development" im Casa de la Cultura nimmt kreative Lösungsideen aus anderen Weltregionen in den Blick, darunter auch unser Projekt "Studentisches Wohnen am Lodyweg" in Hannover.

Ort:
Casa de la Cultura
Avds. 6 de Diciembre y Patria N16-224
Quito, Ecuador

Laufzeit:
19.11. bis 23.11.2018

www.baq-cae.ec

 

Internationales Quartier Hannover: Montage Fertignasszellen

Im Auftrag des Studentenwerks Hannover planen wir den Neubau eines Wohngebäudes für Studierende mit einer Versammlungsstätte im Erdgeschoss. Auf dem Grundstück an der Dorotheenstraße stand zuvor ein zweigeschossiges Gemeinschaftsgebäude. Dieses wurde aufgrund seines maroden Zustands abgebrochen. Der Neubau wird zum Wintersemester 2019/2020 insgesamt 68 Wohnheimplätze bieten. Der Rohbau ist fertig gestellt, nach dem Einbringen der Fertignasszellen beginnt nun die Montage der vorgefertigten Fassadenelemente.

Webcam

 

Holzbaupreis Niedersachsen 2018: Anerkennung

Holzbaupreis Niedersachsen 2018: Anerkennung für das Studentenwohnhaus Klaus Bahlsen

Holzbau im denkmalgeschützten, städtischen Kontext einer Gründerzeitbebauung: Wiederspricht ein urbanes Umfeld mit repräsentativen Häusern der Gründerzeit einem Neubau in Holztafelbauweise? Zeichnet sich hohe holzbautechnische Qualität zwingend auch durch die Erkennbarkeit des Baustoffs Holz aus? Häufig ja, es wäre aber fahrlässig, die ökologischen und ressourcensparenden Aspekte des Holzbaus auf solche Bauvorhaben zu beschränken. Die nicht tragenden Außenwände bestehen aus vorgefertigten Holztafelelementen. Allerdings ist davon nichts mehr zu sehen. Eine vorgehängte hinterlüftete Fassade mit hellem Verblendmauerwerk reflektiert mit vertikal proportionierten Fenstern und den horizontalen liegenden Stilelementen die benachbarte historische Bebauung.

Die Jury lobte die hohe gestalterische Qualität des Gesamtentwurfs und ist der Auffassung, dass das Projekt ein Beitrag ist, der vorbildlich aufzeigt, wie Holz als Baustoff im Verbund mit anderen Baustoffen auch in hochverdichteten, urbanen, innerstädtischen Lagen sinnvoll zum Einsatz kommen kann. Das Studentenwohnhaus Klaus Bahlsen wurde am 08.11.2018 in der Börse Hannover mit einer Anerkennung ausgezeichnet.

Foto: Daniel George / Franz

Holzbaupreis Niedersachsen 2018