Aktuelles

 

Wettbewerb LWL-Freilichtmuseum Detmold: 1. Preis

ACMS Architekten gewinnen gemeinsam mit FSWLA Landschaftsarchitektur den Wettbewerb für ein neues Ausstellungsgebäude im LWL-Freilichtmuseum Detmold.

Das LWL-Freilichtmuseum in Detmold ist eines der größten und bedeutendsten Freilichtmuseen Europas. Auf rund 90 Hektar und mit etwa 120 historischen Gebäuden vermittelt es Einblicke in die Entwicklung und den Wandel der Kulturgeschichte Westfalens. "Das skulpturale Gebäude-Ensemble von ACMS ist zwischen Architektur und Landschaft angesiedelt und entspricht in hohem Maße den Erwartungen des Auslobers. Die drei Baukörper sind gut organisiert, schaffen einen spannenden und räumlich gut gefassten Zugang vom Eingang in das Freilichtmuseum", erklärt Jury-Vorsitzender Prof. Dr. Volker Droste aus Oldenburg. Rund 3.000 Quadratmeter soll das Gebäude umfassen und neben zwei 800 und 300 Quadratmeter großen Ausstellungsräumen Platz für museumspädagogische Programme, einen Shop und Gastronomie bieten.

Auch LWL-Direktor Matthias Löb zeigt sich begeistert vom Wettbewerbsergebnis: "Das von ACMS konzipierte Ausstellungsgebäude wäre eine besonders wichtige Investition in die Zukunft des Museums." Das LWL-Freilichtmuseum will gesellschaftlich und ökologisch relevante Themen präsentieren. "Daher freue ich mich, dass das Büro ACMS auch für unsere Zielsetzung, einen ökologisch intelligenten Neubau zu errichten, der mit möglichst wenig Energie auskommt, clevere Lösungsvorschläge gemacht hat." Maßgebende Konstruktions- und Ausbaubereiche werden in Holz nach den Grundsätzen des nachhaltigen Bauens ausgeführt. Darüber hinaus sollen recycelte Materialien verwendet werden. Bauherr ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Münster. Insgesamt haben 110 Architektur-Büros eine Bewerbung eingereicht. In einem Auswahlverfahren wurden 25 Teilnehmer ermittelt, 21 Arbeiten sind letztendlich eingegangen und wurden vom Preisgericht bewertet.

Der LWL zeigt vom 30. November bis zum 6. Dezember 2019 in einer Ausstellung alle Wettbewerbsentwürfe:

Ort: Firma Jowat, "Haus der Technik", Ernst-Hilker-Straße, Detmold
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 15:00 bis 18:30 Uhr, Samstag und Sonntag jeweils von 11:00 bis 15:00 Uhr
Modellfoto: LWL/Hesterbrink/Pölert

Pressemitteilung des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)

 

Preis im Wettbewerb "Studentisches Wohnen in Rosenheim"

Unser Beitrag zum Realisierungswettbewerb "Studentisches Wohnen in Rosenheim" ist mit einem Preis ausgezeichnet worden. Die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Wolfgang Winter hat entschieden, drei gleichrangige Preise zu vergeben. Der Entwurf umfasst den Neubau von ca. 150 Apartments für Studierende sowie einem Boardinghaus mit 40 weiteren Apartments. Der ganzheitliche und innovative Ansatz wird geprägt durch einen optimierten Bauablauf und einen hohen Energiestandard. Der Baustoff Holz trägt durch eine werkseitige Vorfertigung der Holztafelelemente zur Bauzeitverkürzung bei und sorgt für eine deutlich verbesserte CO2-Bilanz.

www.campus-ro.de

In Zusammenarbeit mit FSWLA Landschaftsarchitektur, Düsseldorf
Illustration: PONNIE Images, Aachen

 

Erfolg beim Urban Slam

Der "Urban Slam" der Architektenkammer NRW ging in die vierte Runde: Nachwuchs-Architektinnen und -Architekten waren eingeladen, ihre Ideen und Konzepte mit kurzen, pointierten Vorträgen auf der Bühne vorzutragen. Unter tosendem Applaus hat sich unsere Kollegin Christina Sonnborn (im Bild rechts neben Kammerpräsident Ernst Uhing) mit Ihrem Vortrag "Material Detox" den Sieg verdient.

Thematisch ging es beim vierten Slam um den Begriff "Heimat". Unter dem Titel "Material Detox" stellte Christina Sonnborn ihr Konzept der Reduktion von materiellen Dingen auf das Notwendige vor. "Mehr Besitz heißt nicht mehr Nutzen, im Gegenteil", postulierte die Master-Studentin der Universität Wuppertal und veranschaulichte ihre Gedanken durch ein Wohnhausprojekt, mit dem sich das Strichmännchenpaar Paul und Linda seine persönliche Heimat errichtet. Eine Heimat, die durch reduzierte Strukturen immer wieder an die wandelnden Lebensumstände angepasst werden kann. "Nachdem die Kinder aus dem Haus sind, teilt sich das Paar mit einem anderen Bewohnerpaar seine vier Wände. Ende!" Riesenapplaus, Christina Sonnborn gewann den 4. Urban Slam der Architektenkammer NRW.

Foto: Thilo Saltmann/Architektenkammer NRW

 

Mehrgeschossiges Studentenwohnheim mit Holzfassade

Um dem wachsenden Bedarf an bezahlbarem studentischem Wohnraum gerecht zu werden, wird das Studentenwerk Hannover auf dem Grundstück der Leibniz Universität Hannover ein neues Studentenwohnheim mit 184 Wohnplätzen an der Haltenhoffstrasse in Hannover-Herrenhausen errichten. Das Wohnheim wird vom Land Niedersachsen mit 3,8 Millionen Euro gefördert. Die Ausschreibungen für den Bau des neuen Studentenwohnheims haben begonnen.

Der Entwurf sieht eine Riegel-Kammstruktur vor. Die Riegel des mehrgeschossigen Wohngebäudes mit Holzfassade legen sich dabei über das langgestreckte Erdgeschoss und kragen auf der Seite der Straße über dieses hinaus. Das Erdgeschoss ist parallel zur Straße ausgerichtet und nimmt die Flucht der benachbarten Goetheschule auf. Die Riegel der Obergeschosse hingegen sind im Raster der Universitätsbebauung angeordnet. Durch die unterschiedliche Geschossigkeit entsteht ein abwechslungsreiches Straßenbild. Der Baustoff Holz trägt durch die werkseitige Vorfertigung der Holztafelelemente mit Lärchenbekleidung zur Bauzeitverkürzung bei und sorgt für eine deutlich verbesserte CO2-Bilanz. Darüber hinaus nimmt er unmittelbar Bezug zu den botanischen Instituten mit Gewächshäusern und dem Berggarten in der Nachbarschaft.

 

Architekturbiennale in Quito, Ecuador: Wir sind dabei!

Die Architektenkammer in Quito, Ecuador organisiert traditionell alle zwei Jahre im November die Bienal Panamericana de Arquitectura de Quito. In diesem Jahr findet die Biennale vom 19.11.18 bis zum 23.11.18 statt und feiert ihr 40-jähriges Bestehen.

Als eine der wichtigsten Architekturveranstaltungen des amerikanischen Kontinents bietet sie Raum für Austausch, Präsentation, Vergleich und Analyse aktueller architektonischer und städtebaulicher Projekte und Trends.

Wohnen ist ein Grundbedürfnis, das immer noch für viele Menschen in allen Regionen der Welt nicht oder nur unzureichend gedeckt wird. Metropolen kämpfen weltweit mit knappem Wohnraum und hohen Wohnkosten. Die Ausstellung "Social Habitat and Development" im Casa de la Cultura nimmt kreative Lösungsideen aus anderen Weltregionen in den Blick, darunter auch unser Projekt "Studentisches Wohnen am Lodyweg" in Hannover.

Ort:
Casa de la Cultura
Avds. 6 de Diciembre y Patria N16-224
Quito, Ecuador

Laufzeit:
19.11. bis 23.11.2018

www.baq-cae.ec

 

Internationales Quartier Hannover: Montage Fertignasszellen

Im Auftrag des Studentenwerks Hannover planen wir den Neubau eines Wohngebäudes für Studierende mit einer Versammlungsstätte im Erdgeschoss. Auf dem Grundstück an der Dorotheenstraße stand zuvor ein zweigeschossiges Gemeinschaftsgebäude. Dieses wurde aufgrund seines maroden Zustands abgebrochen. Der Neubau wird zum Wintersemester 2019/2020 insgesamt 68 Wohnheimplätze bieten. Der Rohbau ist fertig gestellt, nach dem Einbringen der Fertignasszellen beginnt nun die Montage der vorgefertigten Fassadenelemente.

Webcam

 

Holzbaupreis Niedersachsen 2018: Anerkennung

Holzbaupreis Niedersachsen 2018: Anerkennung für das Studentenwohnhaus Klaus Bahlsen

Holzbau im denkmalgeschützten, städtischen Kontext einer Gründerzeitbebauung: Wiederspricht ein urbanes Umfeld mit repräsentativen Häusern der Gründerzeit einem Neubau in Holztafelbauweise? Zeichnet sich hohe holzbautechnische Qualität zwingend auch durch die Erkennbarkeit des Baustoffs Holz aus? Häufig ja, es wäre aber fahrlässig, die ökologischen und ressourcensparenden Aspekte des Holzbaus auf solche Bauvorhaben zu beschränken. Die nicht tragenden Außenwände bestehen aus vorgefertigten Holztafelelementen. Allerdings ist davon nichts mehr zu sehen. Eine vorgehängte hinterlüftete Fassade mit hellem Verblendmauerwerk reflektiert mit vertikal proportionierten Fenstern und den horizontalen liegenden Stilelementen die benachbarte historische Bebauung.

Die Jury lobte die hohe gestalterische Qualität des Gesamtentwurfs und ist der Auffassung, dass das Projekt ein Beitrag ist, der vorbildlich aufzeigt, wie Holz als Baustoff im Verbund mit anderen Baustoffen auch in hochverdichteten, urbanen, innerstädtischen Lagen sinnvoll zum Einsatz kommen kann. Das Studentenwohnhaus Klaus Bahlsen wurde am 08.11.2018 in der Börse Hannover mit einer Anerkennung ausgezeichnet.

Foto: Daniel George / Franz

Holzbaupreis Niedersachsen 2018